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Hängeseilbrücke im Bärental

Ein großes Ziel des Vereins Hohe Schrecke – Alter Wald mit Zukunft e.V. ist die naturverträgliche Entwicklung der Region hin zu einem beliebten Erholungs- und Ausflugsziel. Viele Maßnahmen wurden dazu, auch mit tatkräftiger Unterstützung der Einwohner und Unternehmen vor Ort, in den letzten Jahren bereits initiiert und umgesetzt, nicht zuletzt die Entwicklung eines attraktiven Rad- und Wanderwegenetzes. Um weiter als interessante Region wahrgenommen zu werden, ist es erforderlich, touristische Höhepunkte zu schaffen. Solche Anziehungspunkte ermöglichen auch eine Besucherlenkung, um sensible Waldbereiche zu entlasten.

Dazu dient als ein weiterer Baustein der nachhaltigen Tourismusentwicklung die Hängeseilbrücke im Bärental:

Die fertiggestellte Hängeseilbrücke überspannt das Bärental nun mit einer 180 m langen Stahl- und Holzkonstruktion und bildet den Einstieg in die Wildnis des Alten Waldes. Als Beginn des Thüringer Urwaldpfades der Hohen Schrecke bietet die Brücke einen herrlichen Ausblick über das Bärental. Folgt man den bald beschilderten Urwaldpfad so gelangt man zu den Urwaldperlen im Wiegental und Rabenswald.

 

Daten zum Projekt 

  • Projektträger: Verein Hohe Schrecke – Alter Wald mit Zukunft e.V.
  • Unterstützung durch Bauverwaltung des Landratsamts Kyffhäuserkreis
  • Bau im Spätsommer bis Herbst 2019, Eröffnung 1. Oktober 2019
  • Rundweg mit Walderlebnispunkten in der Folge - Umsetzung in 2020
  • Kosten Brücke mit Pfad ca. 1 Mio. €

Das Brückenbauwerk

  • Frei hängende Stahlkonstruktion mit Windabspannung und Holzbodenlaufsteg
  • Länge ca. 180 m
  • Begehbare Breite 85 cm
  • Seilabspannung mit 12 Bodenankern
  • Maximaler Durchhang ca. 5 m
  • Maximale Höhe über Grund ca. 23 m
  • Planung durch Schweizer Brückenplaner X-statik Hans Pfaffen
  • Bau durch Schweizer Unternehmen CRESTAGEO AG
  • Naturschutzfachliche Begleitung durch die Naturstiftung David

Lage

  • Bärental im Norden der Hohen Schrecke
  • Westwiderlager: Gemeinde Reinsdorf, Höhenlage 216 m HNN
  • Ostwiderlager: Gemeinde Gehofen, Höhenlage 217 m HNN
  • Kürzeste Verbindung zu den Ortslagen: 
    Braunsroda ca. 3,5 km
    Reinsdorf ca. 3,0 km

 Flyer Hängeseilbrücke Alle Daten und Fakten hier zum download

Der direkte Weg zur Hängeseilbrücke

Über die Autobahn A71 oder mit dem Zug bis Bahnhof Heldrungen und dem Bus bis Haltestelle Braunsroda gelangt man schnell zum besten Wandereinstieg für das Wildniserlebnis: der Wanderparkplatz am Gutshof von Bismarck in Braunsroda.

Die Hängeseilbrücke ist ab der Einweihung am 01. Oktober 2019 als Wanderziel ab Braunsroda und Reinsdorf mit grünen Wegweisern „Zur Hängeseilbrücke“ ausgeschildert. Der direkte Hin- und Rückweg je Startpunkt beträgt insgesamt ca. 6 km. Eine Wegeführung und Beschilderung ab Gehofen ist ebenfalls vorgesehen.

Über die Wanderwege der Hohen Schrecke

Der empfohlene Rundwanderweg zur Hängeseilbrücke ist der „Enzian Wiesenweg“, Start am Wanderparkplatz Braunsroda. Er führt auf ca. 7 km Rundweg über Streuobstwiesen und lichte Laubwälder zur Hängeseilbrücke und durch den Wald wieder zurück. Bei entspannten Tempo ist man ca. 2 Stunden unterwegs.

Alternativ führt auch der „Kleine Rundweg“ an die Hängeseilbrücke. Nach einer Wegeänderung 2020 wird die Brücke in den Rundweg eingebunden sein. 

Öffentliche Wanderungen

Erleben Sie mit unseren Zertifizierten Natur- und Landschaftsführern die Hängeseilbrücke, das Bärental und die Besonderheiten der Natur in der Hohen Schrecke. Im Kalender finden Sie alle öffentlichen Wandertermine und Veranstaltungen. Besonders zu empfehlen ist die Schnupperwanderung zum Bauernmarkt in Braunsroda, jeden ersten Samstag der Monate April - Dezember.

Wie komme ich zur Brücke?

Die Hängeseilbrücke ist nur zu Fuß erreichbar und je Richtung mit mindestens 3km einfache Entfernung einzuplanen: Bitte den grünen Hinweisschildern folgen! Sowohl ab Braunsroda als auch Reinsdorf führen grüne Wander-Wegweiser mit der Aufschrift „Zur Hängeseilbrücke“ zum Ziel. Der empfohlene Rundweg ist der Enzian-Wiesenweg ab dem Wanderparkplatz Braunsroda.

Wo kann geparkt werden?

Der beste Wandereinstieg zur Brücke ist der Wanderparkplatz in Braunsroda. Dieser ist direkt über die „Bismarck-Allee“ zu erreichen, indem man vor dem Ortsbeginn Braunsroda rechts einbiegt. So wird verhindert, dass der Verkehr durch den ganzen Ort führt. Wir bitten alle Besucher den Wanderparkplatz zu nutzen und bitte nicht im Ortskern zu parken!
In Parkplatznähe befindet sich auch eine Toilette. Die Beschilderungen werden zeitnah verbessert und für eine dauerhafte Anbringung ausgelegt.

Kostet die Brücke Eintritt?

Die Brücke selbst kostet keinen Eintritt. Sie ist frei zugänglich und ganzjährig geöffnet. An den Wochenenden wird eine Parkgebühr von 2 € pro Auto von den Parkeinweisern erhoben. An bestimmten Terminen im Jahr bieten die Natur- und Landschaftsführer Wanderungen an, je nach Spezialität und Thema kosten diese Wanderungen zwischen 6 und 12 € pro Person.

Warum gibt es keine Bänke und Info-Tafeln?

Die Infrastruktur rund um die Hängeseilbrücke wird jetzt erstellt. Die Verlegung des „Kleinen Rundweges“ sowie die Ausweisung des Urwaldpfades werden erst im kommenden Frühjahr fertiggestellt. Ein Rastplatz, Sitzbänke und weitere Infrastruktur werden nach und nach aufgestellt und hinzugefügt. Der Platz rund um die Brücke war bis September eine Baustelle und kann erst jetzt gestaltet werden.

Das Vorhaben wird durch die Europäische Union, den Freistaat Thüringen sowie die Stiftung Naturschutz Thüringen und den Kyffhäuserkreis gefördert.

       

Hier investieren Europa und der Freistaat Thüringen in die ländlichen Gebiete.

Gefördert durch die Stiftung Naturschutz Thüringen

Unterstützt durch den Kyffhäuserkreis

 
Projekt Hängebrücke

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